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WeltAnschauung > Evolutions Theorie Kritik
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Unter dem Stichwort Schöpfungs Lehre habe ich bereits den Zwiespalt zwischen den "Kreationisten" bzw. der "Intelligent Design" Anhänger, die eine "höhere Intelligenz" bzw. Gott für die Entstehung des Lebens und der Arten verantwortlich machen, und der Evolutionstheorie, die alles auf zufällige Mutationen und natürliche Auslese zurückführt, beleuchtet.

Aber wie ist es denn nun mit der Evolutionstheorie? Ich habe sie im Biologieunterricht für bare Münze genommen und nicht weiter hinterfragt. Dass es nur eine Theorie ist, war mir lange nicht bewusst. Aber irgendwann habe ich mir folgende Frage gestellt:

Wie kommt es, dass ein Mammut plötzlich einen Elefanten gebiert? Warum geht ein Fischbaby plötzlich an Land und ist ein Quastenflosser? Oder ging das ganz langsam von Statten? Wo sind dann die Übergangsformen? Man müsste dann doch Versteinerungen finden, die nicht mehr ganz Fisch aber auch noch keine Quastenflosser sind. Die vielleicht Kiemen und eine Lunge haben... Gab es evtl. nur wenige dieser "Übergangstiere", so dass einfach der Zufall, ein solches zu finden, so gering ist?

Wie auch immer, so ganz schlüssig kommt mir die Evolutionstheorie nicht vor, und ohne dass ich mich nun als christlich fundamentalistisch bezeichnen würde, halte ich es auch für weit hergeholt, dass so perfekt "funktionierende" Lebewesen wie es sie heute gibt, rein zufällig entstanden sein sollen. Unabhängig von der zeitlichen Dimension und der Entstehungsgeschichte der Arten glaube ich, dass die Programmierung, die Anlage zur Entwicklung jedes Individuums, von Gott kommt.

Hier nun die Sammlung von unterschiedlichen Ansichten zu einigen Punkten der Evolutionstheorie, hauptsächlich aus dem »Telepolis Forum:

Evolution bei Bakterien?

> Am schnellsten
> verändern sich zum Beispiel Bakterien in giftigen Umgebungen. Der
> Effekt ist auch als "Antibiotika-Resistenz" bekannt. Da kann man
> zuschauen.

Stimmt - aber was sich dabei verändert, sind nicht die Bakterien
selbst, sondern der Anteil der genetischen Varianten in der
Population. Die resistenten Varianten sind nicht, wie oft mißverstanden wird, neu
entstandene überlegene Mutanten. Sie sind selten, aber sie gehören
zur normalen Population dazu. Da die Resistenz auf
Stoffwechselstörungen beruht, haben die betroffenen Individuen
normalerweise eine geringere Fitness. In vergifteter Umgebung haben
sie einen Vorteil und setzen sich durch.

»[1] Joshua Lederberg, Esther Lederberg - Replica Plating and Indirect Selection of Bacterial Mutants. Journal of Bacteriology 63, 3 (March 1952): 399-406.

»[2] Wolf-Ekkehard Lönnig - Hoimar von Ditfurth und der Lederbergsche Stempelversuch: Sind Antibiotikaresistenzen Beweise für Makroevolution im Labor?

Leben aus künstlicher "Ursuppe" schaffen

> So ist zum Beispiel,
> stets zu meiner Überraschung, immer noch keine erfolgreiche
> "Urzeugung" im Labor vollzogen worden.

'The problem of the origin of life has turned out to be much more difficult than I, and most other people, envisioned' - Stanley Miller

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