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»www.basisreligion.de"Die Grundlage des völlig neuen Konzepts basisreligion sind einerseits intensive Studien im Hinblick auf unseren christlichen Glauben (der Verfasser ist Diplomtheologe und hat als solcher etwa mitbekommen, daß es dem wirklichen Jesus von Nazareth gar nicht um eine neue Religion ging, die letztlich auch nicht viel anders als die ansonsten üblichen Religionen ist) und andererseits die Auseinandersetzung mit unserem heutigen Leben: Thema ist vor allem das Gelingen von Partnerschaft und Liebe. Das Ziel des Engagements ist eine sittliche Erneuerung durch bessere Information nach dem Motto: "Wissenskraft statt Willenskraft" oder: Von Natur aus sind wir Menschen vermutlich alle gut – und wenn wir schlecht handeln, dann ist eine der Hauptursachen dafür, daß wir es einfach oft nicht besser wissen und können." "Wegen der "Unabhängigkeit" der in dieser Website vertretenen Theologie wurde dem Verfasser, katholischer Theologe und Berufsschulreligionslehrer, in den Jahren 2001 und 2002 vom zuständigen Bischof die Lehrerlaubnis entzogen. Das Stichwort Reich Gottes und die Titelseite der Website dieses Wörterbuchs lagen der zuständigen Kommission vor: Doch die beharrte darauf, daß es für einen "ordentlichen Religionslehrer" Pflicht sei, ein dogmatisch-glaubensorientiertes Christentum zu vertreten und nicht ein ethisch-rationales." Ich finde die Ansätze sehr interessant und habe vor, mich in nächster Zeit genauer damit auseinander zu setzen. Besonders das Thema »Sexualmoral bzw. »Moral allgemein finde ich ziemlich spannend - besonders im Zusammenhang mit Erich Fromm (Formen der Liebe). Was ich genau meine, versuche ich demnächst hier darzustellen. »Basisreligion LexikonInteressante Artikel zu verschiedenen Stichpunkten.
Personen, mit deren Gedanken sich der Autor auseinandergesetzt hatTheologe und Philosoph Rupert Lay S.J. - "während Lay sich allerdings eher auf Führungseliten konzentriert, habe ich sein Wissen hier für "normale" Menschen aufgearbeitet - natürlich noch mit weiteren Komponenten, die sich etwa aufgrund meines speziellen Studiums, meiner Reisen und meines schulischen Religionsunterrichts ergaben und immer noch ergeben. Inhaltlich ist unterschiedlich, daß Lay wohl eher einen tiefenpsychologischen Ansatz mit Blick auf die frühe Kindheit eines Menschen verfolgt, während ich als besonders entscheidend für das Leben das Alter zwischen sechs und neun Jahren sehe. Erich Fromm - Von großem Einfluß auf das Konzept war schließlich nicht zuletzt die Beschäftigung mit den Ideen von Erich Fromm und mit den Forschungen von Ernest Borneman, Wilhelm Reich und Sigmund Freud (von ihm wird hier nur das Konzept zum Gewissen übernommen: "Über-Ich" usw....). Mein Problem mit diesen Denkern ist, daß sie alle zwar die Sexualität als bedeutende Komponente des menschlichen Lebens erkennen, jedoch die Probleme von Gebrauch und Mißbrauch ausklammern und daher auch nicht zur Erkenntnis der Bedeutung der Monogamie kommen, ja bisweilen scheinen sie regelrecht für Promiskuität zu plädieren. Eugen Drewermann, Wilhelm Heinen - Wegen der weitgehenden Ablehnung des tiefenpsychologischen Ansatzes kann ich auch mit Eugen Drewermann nichts anfangen und auch nicht mit meinem Münsteraner Lehrer Wilhelm Heinen, obwohl ich gerade von ihm die Idee übernommen habe, daß für eine vernünftige Partnerwahl unerläßlich ist, daß der Mensch vorher eine gelungene Beziehung zu anderen Grundgestalten Vater-Mutter-Bruder-Schwester hatte. Georg Klaus - Als ausgesprochenen Glücksfall empfinde ich es heute, daß mir die Werke des DDR-Philosophen Georg Klaus über Spieltheorie und Kybernetik in die Hand fielen, lieferten sie doch die Möglichkeit einer Systematisierung von menschlichen Entscheidungen. Karl Marx - Ja, natürlich sind auch die Vorstellungen von Karl Marx von der Religion als "Opium für das Volk" und seine Religionskritik ins Konzept basisreligion eingeflossen, allerdings muß eine Lösung dieser Probleme nun wirklich nicht unbedingt auf die Abschaffung von Naturgesetzen wie der Marktmechanismen hinauslaufen! |
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