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UudoPrivat > Indien Impfungen
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Nötige Impfungen

  • Polio 19.12.
  • Tollwut ((->Rabipur)) 20.12. / 27.12. / 23.1.
  • Tetanus 9.1.
  • Diphterie (Wundstarrkrampf) 9.1.
  • Hepatitis A ((->Havrix)) 16.1.
  • Typhus ((->Typhoral)) 3.2. / 5.2. / 7.2.
  • Malaria ((->Lariam)) 9.2.

Der Gesundheitsdienst des Auswärtigen Amts empfiehlt Schutz gegen Tetanus, Diphtherie, Polio und Hepatitis A, bei Langzeitaufenthalt über drei Monate auch Hepatitis B. Bei besonderer Exposition (Landaufenthalt, Jagd, Jogging , Rucksacktourist u.a.) kann Impfschutz auch gegen Tollwut, Typhus, evtl. auch gegen Meningokokken-Meningitis (ACWY) und Japanische Encephalitis sehr sinnvoll sein. Im persönlichen Beratungsgespräch mit dem Tropenarzt bzw. dem Impfarzt mit tropen- und reisemedizinischer Erfahrung sollen diese und andere Fragen entschieden werden.

Polio-Impfschutz für Reisende in Polio-Risikogebiete (Afrika, Asien) weiterhin unentbehrlich um einen Schutz vor Kinderlähmung zu gewährleisten.

Hepatitis A: Bei Reisen in Länder mit einem erhöhten Hepatitis A-Vorkommen sollte ein Impfschutz in Erwägung gezogen werden. Die Übertragung der Hepatitis A - Viren erfolgt fäkal-oral durch eine Kontakt- oder Schmierinfektion. Das bedeutet, das sowohl durch engen Personenkontakt als auch durch verunreinigtes Trinkwasser oder Nahrungsmittel die Viren übertragen werden können. Ein erhöhtes Risiko stellen fäkaliengedüngtes Gemüse (z.B. Salate) oder auch Meeresfrüchte (Z.B. Muscheln und Austern) dar.

Tollwut: Die STIKO empfiehlt Reisenden in Tollwut-Endemiegebiete bei erhöhter Exposition eine aktive Immunisierung gegen Tollwut. Der Impfschutz ist für 2-5 Jahre garantiert. Risikogruppe: Zum Personenkreis mit erhöhter Exposition gehören z.B. Rucksackreisende, Personen mit längeren Aufenthalten in Regionen mit streunenden Hunden. Sich grundsätzlich von freilaufenden Tieren (v.a. Hunde und Katzen) fernhalten. Bei Bissverletzungen oder Belecken von Schleimhäuten oder Wunden durch streunenden Tiere ist umgehend ein Arzt bzw. medizinische Hilfe aufzusuchen.
Allein in Indien kommt es jährlich zu etwa 30000 Tollwutfällen. Die Übertragung des Tollwutvirus erfolgt in den meisten Fällen durch Speichel infizierter Tiere, wenn dieser über eine Biss- oder Kratzverletzung eindringt. Auch Speichelkontakt mit vorgeschädigter Haut, zum Beispiel bei ekzematischen Veränderungen, ermöglicht ein Eindringen des Erregers.
Tollwut stellt ein besonderes Problem dar, da moderne Impfstoffe gegen Tollwut im Notfall in Indien kaum verfügbar sind. Im Zweifel wird man daher immer eine vollständige prophylaktische Tollwutimpfung vor der Ausreise durchführen (3 Injektionen innerhalb von 4 Wochen), da Tollwut beim Ungeimpften eine 100 % tödliche Erkrankung ist.

Typhus: Bei Reisen unter einfachen hygienischen Bedingungen (z.B. Rucksack- und Trekkingreisen) in Regionen mit erhöhtem Typhusvorkommen, ist ein Typhus - Impfschutz sinnvoll.

Nicht nötig (lt. meinem Hausarzt):

Hepatitis B: Reisende in Gebiete mit erhöhtem Hepatitis B–Vorkommen und bei erhöhtem Infektionsrisiko sowie bei längeren Aufenthalten (> 1 Monat). Anlässlich einer Reise ist es ratsam, eine Hepatitis B Impfung grundsätzlich in Erwägung zu ziehen. Die Impfung ist für Kinder und Jugendliche in Deutschland routinemäßig empfohlen. Das Hepatitis B Virus wird über alle Körperflüssigkeiten, insbesondere über Blut und Sperma, übertragen.

  • Aus dem Impfkritik-Forum: "Die Zahlen, mit denen die WHO argumentiert, sind offensichtlich ebensowenig wie bei der Impfempfehlung für Europa wissenschaftlich fundiert. Die WHO steht hier unter starkem Einfluss des Viral Hepatitis Prevention Board, der von der Pharmaindustrie kontrolliert wird. Girard zitiert den Geschäftsführer von Smith Kline Beecham, der zynisch meldet, seine Firma habe "epidemiologische Studien zu dem Thema finanziert, um einen wissenschaftlichen Konses darüber herbeizuführen, dass die Hepatitis B ein großes Problem der öffentlichen Gesundheit darstellt. Wir waren erfolgreich..." - Girard vergleicht die Vorgänge um die zur Hepatitis B-Impfung mit der WHO-Empfehlung zur Grippeimpfung, die ebenfalls auf Grund eines "falschen Alarms" erfolgte - nämlich um die Produktionskapazitäten der Impfindustrie ausweiten zu können."

Meningitis: Hausärzte, die von einer geplanten Indien-Reise eines Patienten erfahren, sollten diesen unbedingt über die derzeit hohe Gefahr einer Meningokokken-Infektion in der indischen Hauptstadt Neu-Delhi aufklären. Das empfiehlt das Düsseldorfer Centrum für Reisemedizin aus aktuellem Anlaß. Seit Mitte April bis zum 10. Mai hat es vorwiegend bei jungen Erwachsenen aus den dicht besiedelten Vierteln der Altstadt Delhis schon 214 Erkrankungen mit 17 Toten durch Meningokokken der Gruppe A gegeben. Vor 20 Jahren hat es in Indien eine Infektionswelle mit 800 Toten gegeben. Die Düsseldorfer Reisemediziner raten vor allem solchen Urlaubern zu einer Impfung, die engen Kontakt zur Bevölkerung haben werden. In Deutschland gibt es dazu die Meningokokken-Impfstoffe A+C Mérieux® und Mencevax ACWY®.

Japanische Enzephalitis: Reisende mit längeren Aufenthalten (ab 4 Wochen) in ländlichen Gebieten, in denen die Japanische Enzephalitis vorkommt. Aus Uttar Pradesch in Nordindien wurden in den vergangenen Wochen Enzephalitis-Erkrankungen gemeldet. Bisher wurden in Indien nach Pressemeldungen über 100 Todesfälle gemeldet. Betroffen sind vor allem Kinder. Bei den gemeldeten Erkrankungsfällen handelt es sich um die sog. Japanische Enzephalitis die durch Mücken übertragen wird. Daher sind sorgfältige Mückenschutzmaßnahmen und eine Schutzimpfung für Risikopersonen empfohlen.

  • Gelbfieber
  • Cholera


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