In der Schweiz gibt es eine große Aufruhr, weil der Zivilschutz zurückgefahren wird. Im Gegensatz zu Deutschland sieht aber die Situation in der Schweiz noch richtig rosig aus: 95% der Bevölkerung haben dort Platz in einem Luftschutzbunker, in D'land findet gerade mal jeder 30. einen Schutzraum!
- Amerika hat Kriege für 30 oder 40 Jahre angekündigt. Neue Waffen sind entwickelt worden: Die biologische Kriegsführung, die zur konventionellen, zur atomaren und chemischen hinzugekommen ist, macht den Schutz der Zivilbevölkerung nur noch dringender
- Das Aufgabenszenario für den Zivilschutz liegt auch in der Bewältigung von Katastrophen und Notlagen. Die Sturm- und Hochwasserkatastrophen der letzten Jahre zeigen, dass damit tagtäglich gerechnet werden muss. Auch für Vorkommnisse bei Atomkraftwerken (erhöhte Radioaktivität) und Stauanlagen sowie Epidemien, Tierseuchen und Unfälle (z.B. Flugzeugabsturz, Bahn- und Lastwagentransporte von explosionsgefährdeten Mitteln) kennen keine «Vorwarnzeit».
- Der Umbau des Zivilschutzes hat hinter dem Rücken der Bevölkerung stattgefunden. Er wurde weder von bürgerlicher noch von linker Seite offen zur Diskussion gestellt. Angesichts der zunehmenden Bedrohungslage ist dies ein Affront gegenüber der Bevölkerung, denn diese will und muss wissen, was entschieden wird und was zu ihrem Schutz geplant ist.
- Schon zuvor hatte die US-Regierung die Bevölkerung dazu aufgerufen, ihre jüngste Terrorwarnung ernst zu nehmen und sich auf den "Fall X" vorzubereiten. So sollten die Bürger Vorräte an Lebensmitteln und Wasser für mindestens drei Tage anlegen, rieten Vertreter des neu geschaffenen Superministeriums für Heimatschutz nach Medienberichten vom Dienstag. Die Gefahr eines Anschlags mit chemischen oder biologischen Waffen sei "erheblich". Zu den Ratschlägen an Familien gehört auch, sich im Fall eines Angriffs mit chemischen oder biologischen Mitteln in einem vorab festgelegten Raum zu versammeln und dort Klebebänder und schwere Plastikdecken zum Abdichten von Türen und Fenstern bereitzuhalten. Weiter wird empfohlen, ein Arsenal von Taschenlampen, Scheren, Radios, Büchsenöffnern, Decken und Batterien anzulegen. Zugleich warnte das Ministerium aber vor einer Überreaktion und riet den Bürgern dazu, ihren normalen Alltagsgeschäften nachzugehen.