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Andreas Müller, Frankfurt.
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ForschungUndWissenschaft > Kranke Zähne
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Mundhöhle und übriger Körper stehen in einer engen Beziehung. Beschwerden wie dauerhafte Kopfschmerzen oder Rückenleiden können ihre Ursache in kranken Zähnen haben. Die Ganzheitliche Zahnmedizin betrachtet Krankheiten im Mund- und Kieferbereich daher nicht isoliert, sondern im Zusammenhang mit dem gesamten Organismus. Zur Diagnose und Therapie nutzt die Ganzheitliche Zahnmedizin u.a. bioenergetische Zusammenhänge, d.h. Wechselbeziehungen zwischen den Zähnen und den übrigen Organen im menschlichen Körper. Die Folgen einer Entzündung im Mundraum können sich auf den ganzen Körper ausweiten.

»Uudos Welt: Zahnbeschwerden

Störfeld-Diagnose

»Schwerkrank durch Zahnherde

Etwa die Hälfte aller chronischen Beschwerden der Bevölkerung stehen also im Zusammenhang mit Zähnen bzw. Störfeldern im Zahn-Mund-Kieferbereich.
Eine Vielzahl von Zahnärzten bezeichnet aus Unkenntnis der ganzheitlich-medizinischen Zusammenhänge fälschlicherweise lediglich röntgenologisch sichtbare Transparenzen an der Zahnwurzel als Zahnherde. Diese sogenannten Wurzelspitzengranulome sind knötchenförmige Kapseln im Knochen, die der Körper um Entzündungsherde mit Bakterien und Toxinen bildet und so versucht ihre Ausbreitung oder die Bildung eitriger Geschwüre zu verhindern. Sie verursachen selten direkte Beschwerden, belasten aber durch ständige Reizung und Inanspruchnahme der Immunabwehr permanent den Organismus. Durch diese "Schwächung der Immunabwehr" reicht oft schon die kleinste Infektion, um einen vorerst reaktionslosen Herd zu mobilisieren und zum Ausbruch zu verhelfen oder aber eine Fernwirkung zu erzeugen.
Die häufigsten Störungen in der Mundhöhle, die als "Herd" wirken können, sind neben verlagerten Zähnen und Wurzelresten auch wurzeltote oder wurzelgefüllte Zähne mit ihren bakterieninfizierten Nervkanälen und die sich an ihnen bildenden Granulome. Sie stellen chronische Entzündungsherde dar, die Bakterien, Toxine, Eiweißabbauprodukte und Allergene kontinuierlich in die Blutbahn streuen und zu den bereits erwähnten krank- haften Störungen oder Nervenreizungen in entfernten Regionen führen können.
Abgestorbener Nerv: Die Folge ist, daß mit dem toten Nervgewebe auch Bakterien und Leichengifte (Toxine) im Wurzelkanal zurückbleiben. Selbst die beste Wurzelbehandlung kann nur einen gewissen Teil dieser hochbelastenden Substanzen aus dem weitverzweigten Kanalsystem entfernen. Da der Zahn mit dem umliegenden Gewebe, der Wurzelhaut und dem Kieferknochen in ständigem aktiven Austausch steht, werden auch Bakterien und Toxine in den Körper geschwemmt.
Im Zahn verbleiben also hochinfizierte, toxische Organbestandteile und Abfallprodukte, welche über die Seitenkanälchen in das umliegende Knochengewebe und über die Markräume des Kieferknochens in das Fließsystem des Organismus gelangen.
Bricht die chronische Entzündung schließlich in den umgebenden Knochen ein, führt sie, je nach Abwehrleistung des Organismus, zu einer chronischen Ostitis bzw. Zyste oder es kommt zu akuten Prozessen, bei denen der Eiter einen Weg nach außen sucht und einen Abszeß bildet. Diese typische "dicke Backe" sehen Zahnärzte in den letzten Jahren allerdings immer seltener, denn dazu gehört ein intaktes Immunsystem, welches sich den Erregern gegenüber massiv zur Wehr setzt. Diese Verringerung der Abwehrleistung in der Bevölkerung wird bei Betrachtung des Absinkens von Immunglobulin A, einem Indikator für die Immunkraft, um 30 % seit dem 2. Weltkrieg deutlich. Ursächlich dafür stehen neben den vielfältigen Umweltgiften auch der oftmals leichtfertige Umgang mit Medikamenten. So wird jeder noch so kleine Infekt heute mit Antibiotika beschossen, die großzügige Verabreichung von Medikamenten in der Massentierhaltung tut ihr übriges, so daß unsere eigene Immunabwehr es immer mehr verlernt, zu arbeiten.

Wurzelbehandlung / Resektion

Wurzelspitzenresektionen, d. h. Entfernung der unteren 3mm der Wurzelspitze inkl. der Entzündung, führen wir nur auf ausdrücklichen Wunsch des Patienten durch, da eine Entfernung der Wurzelspitze lediglich technisch das Problem lösen kann, niemals aber regulativ. Ganz im Gegenteil wird oft durch eine Resektion ein vormals abgekapselter Prozeß erst systemisch aktiv. D. h. eine Wurzelspitzenresektion macht, auch wenn sie röntgenologisch und technisch abheilt, die Situation durch Keimausschwemmung oftmals noch schlimmer.

In der naturheilkundlichen Medizin gilt ein wurzelbehandelter Zahn als Störfeld oder potentielles Störfeld, welches durch Fernwirkung Erkrankungen an ganzer anderer Stelle des Körpers verursachen kann. Alternative Diagnostiken - wie z.B. die EAV - bestätigen dieses immer wieder - und Ursache für viele chronischen Erkrankungen sind u.a. eben diese Zahnherde, die als Störfeld im Körper fungieren.
Die rein schulmedizinisch trätigen Zahnärzte sehen dieses leider nicht so; ein "ganzheitlicher Zahnmediziner" oder ein "biologischer Zahnmediziner" wird i.d.R. von einer Wurzelbehandlung Abstand nehmen.

Alternative Ärzte


Category.GesundLeben

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